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FAQ: Was ist Radikalkritik?
| Acht radikalkritische Thesen


Jesus versus Jaldabaoth –
Gnostische Elemente in den Paulusbriefen


Die vorliegende kleine Schrift zieht die Konsequenz aus zwei Beobachtungen:
1. Gnosis ist ein Phänomen des 2. nachchristlichen Jahrhunderts (moderne Forschung).
2. Die Paulusbriefe sind gnostisch beeinflusst (Religionsgeschichtliche Schule).
Als notwendige Schlussfolgerung ergibt sich, dass die gnostischen Elemente entweder später eingefügt wurden bzw., da dieses nicht möglich ist, dass die paulinischen Texte aus dem 2. nachchristlichen Jahrhundert stammen.
Da die zweite These von heutigen Theologen (aus guten Gründen, d.h. um eben jene Schlussfolgerung zu vermeiden) in Frage gestellt wird, soll die Beeinflussung durch die mythologische Gnosis des zweiten Jahrhunderts in Auseinandersetzung mit modernen Forschungspositionen an drei zentralen Beispielen nachgewiesen werden: Phil 2:6-11 („Christushymnus“), 1 Kor 2:6-81 („Herrscher dieser Weltzeit“) und Kor 15:8 (Paulus als „Fehlgeburt“). Dabei zeigt sich:
1) Im „Christushymnus“ ist, wie hier erstmals behauptet wird,  Jesus Anti-Typus des gnostischen Gottes Jaldabaoth;
2) mit den „Herrschern dieser Weltzeit“ in 1 Kor 2:6-8 sind die Archonten des gnostischen Mythos gemeint;
3) 1 Kor 15:8 ist Bezugnahme auf einen in der Gnosis geläufigen Topos.

Jesus versus Jaldabaoth – Gnostische Elemente in den Paulusbriefen. Als pdf


Jesus Barabbas

17. März 2013:  In diesen vorösterlichen Tagen habe ich, gerade noch zur rechten Zeit, ein „Osterei“ entdeckt: die erste deutsche Übersetzung des Aufsatzes „Jésus Barabbas“ von P.-L. Couchoud und R. Stahl (1930). Sie stammt von meinem langjährigen Freund und Mitstreiter Frans-Joris Fabri und wurde bereits 2007 abgeschlossen. Erst jetzt bemerkten wir, dass sie jahrelang auf der Festplatte gelegen hatte und noch nicht auf der radikalkritik-Seite, für die sie bestimmt war, veröffentlicht worden war.

In einer Zeit, in der manche „Mythizisten“ meinen, sie hätten das Rad neu erfunden, ist es vielleicht nicht ganz unwichtig, von Zeit zu Zeit auf die Quellen hinzuweisen, aus denen sie schöpfen. Bleiben wir bescheiden. Wir stehen auf den Schultern großer und genialer Vorgänger. Viel Wichtiges wurde schon gesagt. Mitunter besteht unsere ganze Originalität nur darin, an etwas erinnert zu haben, was ohne uns vielleicht in Vergessenheit geraten wäre. Dass manch gute alte Idee einer zeitgemäßen Auffrischung oder gründlicher Revision bedarf, steht auf einem anderen Blatt. Also keine Angst: Unsere Kreativität, unsere Fantasie, unsere Kompetenz sind nach wie vor gefragt. Je mehr wir davon haben, desto offener werden wir mit den von uns benutzten Quellen umgehen und auch andere daran teilhaben lassen ...

Hier also das "Osterei" (pdf).

Wer mehr über die Person des Verfassers, den 1959 verstorbenen französischen Radikalkritiker, Philosophen, Schriftsteller und Arzt Paul-Louis Couchoud wissen  möchte, sei auf den schönen englischen Wikidpedia-Artikel  verwiesen (eine pdf-Datei der maßgeblichen Version vom 11. März 2013 finden Sie auf dem Server dieser Seite hier). Schön wäre es , wenn es auch einen deutschen Wikipedia-Artikel über den genialen Franzosen und sein Werk gäbe!

HD


16. März 2013: Auf seiner Webseite hat der Chronologiekritiker und Autor Uwe Topper mein Buch: Falsche Zeugen besprochen. Die Rezension können Sie hier (Seite "chronologiekritik") bzw. hier (Seite "radikalkritik") lesen. HD

Siehe auch SYNESIS-Magazin Nr. 2/2013: http://www.efodon.de/html/publik/sy/sy.html


"It's only words"

Von Hermann Detering, 2013

Price, Robert M. (2011): The Amazing Colossal Apostle: The Search for the Historical Paul. The Search for the Historical Paul: Signature Books.

Wir mussten lange warten. Immer wieder wurde es angekündigt, immer wieder wurde der Termin der Veröffentlichung verschoben. Ende 2012 war es dann soweit. Unsere Geduld wurde belohnt. Der Kinovorhang öffnete sich, ein Raunen ging durch den Saal: Price-Production proudly presents „The Amazing Colossal Apostle.“ Womit sich gleich am Anfang die Frage nach dem Starring stellt. In der Rolle des großen Apostels sehen wir – ja wen eigentlich? Geduld, lieber Leser, soweit sind wir noch nicht. Der Reihe nach…   

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"It makes sense"

Lieber Freund,                                                 28. Januar 2013

wie Du sicher gehört hast, ist Thomas L. Brodie inzwischen als Direktor des Dominican Biblical Center in Limerick zurückgetreten, vielleicht auch „zurückgetreten worden“, so ganz genau weiß man das in Kirchenkreisen nie. Einige Zeitungen melden, Brodie selber solle die Initiative zu diesem Schritt ergriffen haben. Das ist aber nicht sehr glaubwürdig. Es bleibt der Verdacht, dass Brodies Ordensbrüder ein wenig nachgeholfen haben.
 
Wie dem auch sei. Ich habe das Buch „Beyond the Quest for the Historical Jesus“ inzwischen gelesen. Brodies Grundthese, die Evangelien seien durch alttestamentliche Erzählungen (z.B. die Elia-Geschichten) beeinflusst worden, enthält viel Richtiges. Sie ist natürlich auch nicht mehr ganz taufrisch...

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Links zum Fall "Thomas L. Brodie"

23. 01. 2013
 Irish priest disciplined after claims Jesus never existed in controversial book (Irish Central)

A top priest has been forced to quit a bible teaching job thanks to his work of pulpit fiction which denies the existence of Jesus Christ.

Irish priest removed from teaching post; argues Jesus is a myth (Catholic-World News)

An Irish priest has been ousted from a reaching post after publishing a book in which he argues that Jesus did not exist as a historical person...

Comment by Aaron Adair: Free Inquiry into the Jesus Myth–A Follow-up

Rezension in Rene Salm's Mythicist Papers


Zwei neue Jesus-Bücher:
Thomas L. Brodie: Beyond the Quest for the Historical Jesus
Paul J. Weiland: Ein Messias aus Galiläa

Ein neues Jesusbuch, in dem nicht nur die historische  Existenz des Mannes aus Nazareth, sondern auch die Echtheit sämtlicher Paulusbriefe bestritten wird. In dem überdies die These vertreten wird, dass Christus als "Ikone Gottes" zu begreifen sei und uns in literarisch-poetischer Form eine Anschauung vom Unanschaulichen vermittelt. -  Keine Angst, ich habe kein neues Buch geschrieben (jedenfalls keines zu diesem Thema). Das Buch stammt vielmehr aus der Feder des  irischen Bibelwissenschaftlers Thomas L. Brodie. Der Autor ist  nicht irgendwer, sondern Mitglied des Dominikaner-Ordens und Direktor des "Dominican Biblical Center" in Limerick/Irland. In seinem Buch schildert er, in Form eines Berichts über eine persönliche 40-jährige  Entdeckungsreise, seinen Weg  vom historischen zum rein symbolischen Verständnis der Evangelien und deren Hauptfigur... weiter


I don’t think, however, that in another 20 years there will be a consensus that Jesus did not exist, or even possibly didn’t exist, but a recognition that his existence is not entirely certain would nudge Jesus scholarship towards academic respectability.

Philip Davies, Emeritus Professor of Biblical Studies at the University of Sheffield,


Soeben eingetroffen: der "neue Price"

Prof. Robert M. Price hat den Freunden und Liebhabern der radikalen Kritik in diesem Jahr ein Weihnachtsgeschenk gemacht und ein Buch über den "amazing, colossal" Apostel Paulus verfasst. Aber auch notorische Nicht-Freunde und Nicht-Liebhaber, ja selbst erklärte Gegner könnten viel aus dem Buch lernen, sofern sie nur wollten, was sich leider unter Theologen nicht von selbst versteht. Price's Buch ist ein neuer, imposanter Beitrag, die These von der Unechtheit sämtlicher Paulusbriefe wissenschaftlich zu fundieren und ihr zu noch mehr Fleisch und Blut zu verhelfen.
Eine Rezension folgt Anfang des neuen Jahres.

Paul does not have a unitary voice, is not a single author whose implied opinions might be synthesized and parroted. He is not even a single historical figure. He is certainly not a divine apostle who received his gospel ... no author, no authority, only texts – and finally not even texts but fragments. All we can do, it seems to me, is read them for what they have to say, or seem to be saying, and let them strike us as they may.
 

Aus dem "Waschzettel" ("blurb"):

„This book represents a paradigm shift in the field of Pauline research. It is an „amazing colossal“ book in which Price places Paul s epistles within historical context and, through careful, detailed exegesis, shows that they are best interpreted as pseudepigraphica! works. He sets new standards for future work regarding the historical Paul and the authenticity of his literature.”
— Hermann Detering, PhD, theology, Berlin, author of Falsche Zeugen (False Witnesses) and Der Gefälschte Paulus (The Fabricated Paul)

„Paul, Paid, Paul. Everyone is writing Paul books now, flogging dead horses as if there were somewhere new to go. There is, and Price moves forward to a pre-biblical Paul, the one who never became a Christian, the unknown Paul. Few have seen fit or have been able to explore these areas, but Price takes us places others fear to tread because they are constrained by lack of historical insight and belief. But it is a voyage well worth the journey.”
—Robert Eisenman, director, Institute for the Study of Judaeo-Christian Origins, California State University Long Beach; author of James, the Brother of Jesus and The New Testament Code

Robert M. Price is Professor of Scriptural Studies at the Johnnie Cole-mon Theological Seminary, past editor of the Journal of Higher Criticism, and host of The Human Bible podcast. He is author of The Pre-Nicene New Testament and The Reason-Driven Life.

Leseprobe

Robert M. Price, The Amazing Colossal Apostle: The Search for the Historical Paul. Signature Books, Salt Lake City, 2012.


Neu: Rekonstruktion der marcionitischen Fassung des 1. Korintherbriefs

von Stuart G. Waugh:

1) Marcionite 1 Corinthians Interlinear - Reconstruction

2)
1 Corinthians – Catholic addictions

Stuart Waught's Blog Origins, the 2nd Century

Besonders hinzuweisen ist auf den am 19. März 2013 erschienenen Beitrag über die Arbeit des katholischen Redaktors:

Notes on 1 Corinthians and the Catholic editor. The Catholic Editor and other rambling thoughts


Eine „synthetisch … in eins geflossene Erscheinung“
 
Hermann Detering, 2012
 
Ein interessierter Leser stellte mir jüngst die Frage, ob nach meiner Ansicht die Möglichkeit irgendeines Zusammenhangs zwischen Judas dem Galiläer und dem historischen Jesus bestünde. Auch in dem Sinne, dass Züge des Judasbildes später auf Jesus übertragen wurden. Ich greife die Frage, die mir spannender erscheint als die absurde Debatte über eine vermeintliche Ehefrau Jesu, deren historische Existenz mir schon deswegen nicht feststehen kann, weil mir die ihres vermeintlichen Mannes nicht feststeht, gerne auf.
Für unsere Kenntnis des historischen Judas sind wir ausschließlich auf den jüdischen Historiker Josephus angewiesen  weiter htm    pdf


"Falsche Zeugen" -  Rezensionen:

Siegfried R. Krebs in: Humanismus aktuell (Weiterleitung zur pdf-Datei)

 Archi W. Bechlenberg:  Die Ochs- und Eselwochen

Eine Reaktion der TheologInnen "vom Fach" ist bisher bezeichnenderweise ausgeblieben. Außer einem Hinweis in der Rubrik "Eingegangene Bücher" in der ZNW gab es - immerhin ein Jahr nach der Veröffentlichung des Buches - bisher keine einzige Reaktion in einem kirchlichen oder theologischen Organ. Auch eine Antwort! So soan's halt, die Herren und Damen Theologen, wenn Ihnen nix mehr einfällt, heißt's:

... schweigen, schweigen, fein leise vorüber schleichen, tun als ob nichts geschehn wäre, damit das Publikum glaube, dass was so Einer wie ich sagt nicht wert sei, dass man auch nur hinhöre: nun freilich; sind sie doch vom Ministerio zur Philosophie berufen, und ich bloß von der Natur.

Man ersetze in dem Schopenhauer-Zitat das Wörtchen "Philosophie" durch "Theologie" und sehe: die Zeiten haben sich nicht geändert.

Hinzuweisen  ist noch auf Ronald Biliks, auch in "Aufklärung und Kritik" (1/2012 - 297-291) erschienene  Rezension in FreidenkerIn (4/11). Am meisten scheint der Rezensent dem Autoren zu verübeln, dass er seine historischen Prämissen mit dem christlichen Glauben vereinbaren kann.  Bilik nimmt Anstoß an der  im Buch geäußerten These, dass es in der  Religion nicht um Faktizität, sondern nur um existentielle Wahrheiten gehen könne. "An dieser Stelle", so Bilik, zeige "sich der Sieg der frühkindlich indoktrinierten Emotionen über das logische Denkvermögen" (S. 291).  Mir will vielmehr scheinen, dass sich dieser Stelle das mangelnde Abstraktionsvermögen des Rezensenten zeigt sowie ein  erhebliches Manko an religionspsychologischer Kenntnis über den wesenhaft symbolischen Charakter religiöser Aussagen. -  Zudem hat sich der Autor sehr darüber gewundert, dass Bilik Wissen über den "gelernten Christen" Detering und dessen "frühkindlich indoktrinierte Emotionen" beansprucht. Mit seiner Formulierung belegt Bilik schlagend, dass er davon gar nichts weiß. Die dümmliche Anmaßung entspricht ganz seiner auch sonst praktizierten Methode, aus "Gar nichts" fantasievolle Schlüsse abzuleiten. Wie den, die Evangelien könnten uns die Existenz eines historischen Jesus beweisen...  

Eine sehr ermutigende Email  erhielt ich in der vergangenen Woche von Herrn S. Zschocke:

Sehr geehrter Herr Detering.
Voriges Jahr habe ich, durch einen glücklichen Umstand, ihr äußerst interessantes Buch "Falsche Zeugen - außerchristliche Jesuszeugnisse auf dem Prüfstand" und darauf hin ebenso Ihr Buch "Der gefälschte Paulus" gelesen. Eigentlich sind es genau jene Bücher, welche ich lange Zeit gesucht hatte und viele meiner Fragen nun
fast restlos beantworten. Zudem gefällt mir Ihr Schreibstil und ihr Humor außerordentlich. Ihre Art, den Leser behutsam und mit Augenzwinkern auf Ihren Gedankengängen mitzunehmen, ist sehr sympathisch. Dem Leser wird klar, daß hier ein Autor schreibt, welcher hochintelligent ist, und gar nicht böse argumentiert, sondern mit einem feinen Humor und einem unbestechlichen Verstand. Es ist einfach vortrefflich und eine hohe Kunst, die deutsche Sprache in so eleganter Weise zu beherrschen. Und an so manchen Stellen haben Sie mich zum herzlichen Lachen gebracht. Beide Bücher habe ich nunmehr an Freunde verliehen in der Hoffnung, sie mögen sich sowohl an Ihren scharfsinnigen Argumentationen erfreuen, als auch an der herzerfrischenden humorigen Art und Weise Ihres Schreibstils.

Vielen Dank!

15. Oktober 2012 - HDetering


Bruno Bauer: "Christus und die Caesaren" in der kindle-edition

Bruno Bauer (1809-1882) gilt als Enfant terrible unter den Theologen des 19. Jahrhundert und als Wegbereiter der radikalkritischen Schule. In seinem Werk bestreitet er sowohl die historische Existenz Jesu von Nazareth wie die Echtheit sämtlicher Paulusbriefe. In dem 1877 entstandenen und 1879 in zweiter Auflage erschienenen Buch „Christus und die Caesaren“ zeichnet Bauer die Entstehung des Christentums vor dem Hintergrund der römischen Kaisergeschichte des 1. und 2. Jahrhunderts. Das Werk gibt eine abschließende Zusammenschau seiner Ideen und gilt als Klassiker der Radikalkritik.

Die kindle-Ausgabe des Buches enthält weiterhin meinen Aufsatz über „Bruno Bauers theologische Erben“. Er entstand aus Anlass des 200. Geburtstags Bruno Bauers im Jahre 2009 und skizziert Bauers Einfluss auf die nachfolgende Theologiegeschichte. Erstveröffentlichung in: Klaus-Michael Kodalle (2010): Bruno Bauer (1809-1882) ein "Partisan des Weltgeistes"?, S. 75-84, Würzburg: Königshausen & Neumann


Elchasai und die Häresie des Kolosserbriefes

Hermann Detering

12. Juli 2012 - Die Bestimmung der Irrlehrer des Kolosserbriefs führte bisher zu negativen Resultaten, weil die Exegeten von der nicht beweisbaren Voraussetzung einer Entstehung des Schreibens in der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts ausgingen. Richtiger wäre es, von den religionsgeschichtlichen Parallelen im 2. Jahrhundert zu einer Datierung des Schreibens fortzuschreiten. Zahlreiche Parallelen zwischen kolossischer Irrlehre und der im 2. nachchristlichen Jahrhundert entstandenen judenchristlichen Sekte des Elchasai können zeigen, dass wir es dabei offenbar mit ein und derselben Gruppierung zu tun haben. Nicht nur sind beide Häresien durch die Synthese von Beschneidung und Stoicheia-Dienst charakterisiert, für die sonst jede religionsgeschichtliche Analogie fehlt. Es kann überdies auch wahrscheinlich gemacht werden, dass Kol 2:18 Kenntnis des Buches Elchasai voraussetzt.                     >>>

So far, the exegetes’ attempts at identifying the heretics in the Epistle to the Colossians have failed because they started from the unprovable assumption, that the letter had originated in the second half of the 1st century. A better approach would take as its starting-point the parallels found in 2nd century history of religion, and proceed from there in order to finally come to a dating of that letter. A great many parallels between the Colossian heresy and the Jewish-Christian sect of Elchasai that came up in 2nd century clearly show that those groups are identical. Not only is the synthesis of circumcision and the cult of the στοιχεῖα, of which there isn’t any analogy elsewhere in the history of religion, a feature of both heresies; one can moreover demonstrate it to be probable that Col. 2:18 presupposes knowledge of the Book of Elchasai.   >>>


Prof. "Errorman" und die nichtchristlichen Jesuszeugnisse

Zu Bart Ehrmans Buch: Did Jesus exist?


Der Aufhänger des Buches ist der folgende: Bart D. Ehrman, PhD, Distinguished Professor der University of North Carolina at Chapel Hill, wollte eigentlich ein ganz anderes, wichtigeres Werk schreiben, darüber nämlich, wie aus einem jüdischen Endzeitpropheten namens Jesus ein göttliches Wesen bzw. Gott wurde. Doch dann wurde er durch einige Emails aufgeschreckt. Er sah sich plötzlich in Anspruch genommen durch eine Szene, die ihm bis dato offenbar unbekannt war: Mythizisten, die sich für ihre Behauptung, es habe keinen Jesus gegeben, auf seine Autorität beriefen! Anlass und Grund genug für einen gewissenhaften „New Testament scholar“, die Sache näher in Augenschein zu nehmen...  

Weiterlesen html       pdf       kindle

Hinweis:  G.A. Wells, "Urgestein" der Jesus-Skepsis , hat in der Juni/Juli-Ausgabe der Free Inquiry eine kritische Besprechung des Ehrman Buches veröffentlicht ("Ehrman on the Historicity of Jesus and on Early Christianity"). Hier einige Zitate:


Interview 30 Sep 2011 - 11:29 Nr. 12044

Neue Zweifel an der historischen Existenz Jesu

(hpd) Jesus von Nazaret gilt heute auch selbst vielen Atheisten als historisch belegte Person. Hermann Detering, promovierter Theologe und Pfarrer im Ruhestand, hingegen ist nicht dieser Auffassung. In seinem neuen Buch „Falsche Zeugen. Außerchristliche Jesuszeugnisse auf dem Prüfstand“ zeigt er, dass auf die als Belege für die Existenz Jesu herangezogenen antiken Quellen kein Verlass ist.


Sehr geehrter Herr Detering, hat Jesus wirklich gelebt? Die meisten Theologen halten die historische Existenz von Jesus von Nazaret durch biblische wie außerbiblische Zeugnisse hinreichend belegt. Sie sind anderer Meinung?

Man sollte sich durch so viel Einmütigkeit nicht einschüchtern lassen. Für mich galt und gilt immer der Satz Bertrand Russells, dass dort besondere Vorsicht angebracht ist, wo sich alle Experten
einig sind...          Weiter                   
nederlandse vertaling


Jetzt erschienen:

Hermann Detering: Falsche Zeugen  
- außerchristliche Jesuszeugnisse auf dem Prüfstand
Alibri-Verlag  2011

Hat Jesus wirklich gelebt? Nach Ansicht der meisten Theologen und Historiker ist die geschichtliche Existenz Jesu von Nazaret nicht nur durch christliche, sondern auch durch außerchristliche Quellen klar bezeugt. Als „Kronzeugen“ gelten vor allem die antiken Historiker Josephus, Tacitus, Sueton sowie der römische Literat und Statthalter von Bithynien, Plinius der Jüngere.
Moderne Untersuchungsmethoden lassen die Ursprünge des Christentums in einem neuen Licht erscheinen. Stammt das Testimonium Flavianum, in dem vom „weisen Mann“ Jesus die Rede ist, tatsächlich aus der Feder des Josephus? Hat es die neronische Christenverfolgung wirklich gegeben? Handelt es sich beim „Chrestus“ des Sueton um Jesus? Wie authentisch sind die „Christenbriefe“ des jüngeren Plinius?
Es zeigt sich, dass die angeblichen „Jesuszeugnisse“ weder einen historischen Jesus von Nazaret noch die Existenz eines frühen Christentums im 1. Jahrhundert bezeugen können. Die negativen historischen Resultate werfen die Frage nach der Bedeutung der Geschichte für den christlichen Glauben auf.

Aus dem Inhalt

Christliche Interpolationen bei Flavius Josephus * Tacitus: Der Brand Roms und die „neronische Christenverfolgung“ * Plinius der Jüngere – Christenverfolgung in Bithynien * Leben und Werk des jüngeren Plinius * Sueton: Christus in Rom - Sueton und seine Biographien römischer Kaiser * Mara bar Serapion: der „weise König“ * Thallus: Ein Hinweis auf die Passionsgeschichte? * Das Schweigen nichtchristlicher Quellen

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Inhaltsverzeichnis

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Probekapitel

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Mara bar Serapion und Arnobius

Erst vor wenigen Wochen entdeckte ich bei Arnobius (4. Jh. n. Chr.) eine bisher noch ganz unberücksichtigte  Parallele zum Brief des Mara bar Serapion. Sie ist ein erneutes Indiz für die schon von Kathleen McVey aufgestellte These, dass der Brief des Mara bar Serapion erst aus dem vierten nachchristlichen Jahrhundert stammt.

Hier die Stelle bei Arnonius  sowie ein kurzer Kommentar.
 


 

Klassischer Philologe aus Österreich bezweifelt die Authentizität von vier der sieben ‚echten‘ Paulusbriefe

 

Dr. Günther Schwab machte mich auf seine jüngst erschienene Dissertation, eine zweibändige Echtheitsuntersuchung der Paulusbriefe, darunter auch der bisher als echt betrachteten Briefe Phlm, Gal, Phil, 1 Thess, aufmerksam. Das Beweisziel klingt vielversprechend. Leider war es mir bisher noch nicht möglich, mich näher mit dem Werk zu beschäftigen. Bei der Echtheitskritik des Galaterbriefs scheint, wie aus dem Inhaltsverzeichnis hervorgeht,  vor allem die schon von Bruno Bauer beobachtete Abhängigkeit von der Apostelgeschichte von großer Bedeutung zu sein.

Das Beweisziel: "Als Beitrag zur Erstellung einer philologisch-historisch nachvollziehbaren echtheitskritischen Beurteilung des Corpus Paulinum und Korrektiv einer in der Literatur zu den sogenannten Protopaulinen deutlich wahrnehmbaren einseitigen Favorisierung der Echtheitsmöglichkeit weisen diese Studien nach, dass die bisherigen Echtheitsurteile über vier der sieben „Protopaulinen“ — Philemonbrief (Phm), Philipperbrief (Phil), Galaterbrief (Gal) und erster Thessalonikerbrief (1Thess) — unter Ausblendung echtheitskritisch beachtenswerter Merkmale dieser Texte zustande gekommen sind. Es wäre kein Zeichen von Parteilichkeit oder irgendeiner anderen wissenschaftlichen Untugend, würde die etablierte Paulusforschung die Möglichkeit, dass Phm, Phl, Gal und 1Thess fiktive, nicht von Paulus stammende Briefe sind, ernster als bisher nehmen und die Echtheitsfrage für jeden einzelnen „protopaulinischen“ Text neu aufrollen."
 

Aus dem Geleitwort von Prof. Wolfgang Speyer

Da der Kanon des Neuen Testamentes Quelle des christlichen Glaubens ist, waren und sind die Theologen bei der Kritik der Verfasserschaft, als die die Kirche letztlich den Heiligen Geist annimmt, weit zurückhaltender als gegenüber den ‚Apokryphen‘. Im letzten halben Jahrhundert nahmen aber immer mehr Bibelwissenschaftler zur Kenntnis, dass nicht nur die meisten Apostelschreiben unecht sind, sondern dass auch das Corpus Paulinum pseudepigraphische Briefe in einem größeren Maße enthält. So zogen sie sich schließlich auf die Festung von sieben unbezweifelbaren Briefen des Apostels Paulus zurück.

Von diesen Voraussetzungen aus konnte Dr. Günther Schwab, der bereits Aufsätze zu Sophokles und Sallust veröffentlicht hat, die große Aufgabe auf sich nehmen, das, was die neutestamentliche Wissenschaft bisher unterlassen hat, nachzuholen, nämlich die Gesichtspunkte zusammenzutragen, die gegen die Authentizität von vier der sieben ‚echten‘ Briefe des Paulus sprechen: an Philemon, die Galater, die Philipper und an die Thessaloniker (1 Thess). Von den geplanten Bänden, die diese und die übrigen ‚echten‘ Briefe sprachlich-stilistisch und inhaltlich untersuchen sollen, liegt hiermit der erste vor.

Der Verfasser analysiert in der weit gespannten Einführung die Möglichkeiten der Echtheitskritik auf der Grundlage der philologisch-historischen Methode, wobei er auch die Vorgangsweisen der heutigen Kriminalistik mitberücksichtigt. So erhalten wir einen ersten kritischen Überblick über die bisherige Geschichte und den Inhalt der Echtheitskritik im Blick auf das Corpus Paulinum und auf dessen Rezeption im 2. Jahrhundert. Dabei sind die Stimmen der Bibelwissenschaftler des 19. Jahrhunderts ebenso präsent wie die des 20. und des 21. Jahrhunderts.

Mit Hilfe der Möglichkeiten, die der Computer bietet, gibt der Verfasser im Hauptteil einen feinteiligen Sprach- und Stilvergleich zwischen den vier genannten Paulusbriefen und den übrigen Paulusbriefen sowie der Apostelgeschichte. Das Ergebnis dieser Untersuchungen zeigt, dass für die Annahme der Unechtheit mehr spricht, als bislang registriert worden ist. Dem üblichen Echtheitsurteil stehen beachtenswerte Indizienreihen entgegen.

Für den Mut und den Anstoß, die Paulus-Frage neu zu durchdenken, gebührt dem Verfasser der Dank der Mitforschenden.
 


STUDIES ON THE AUTHENTICITY OF THE FOUR MINOR PAULINE EPISTLES. Volume 1, half-volumes A and B.

As a contribution to a philologically-historically comprehensible assessment of the authenticity of the Pauline corpus and as corrective to the one-sided preference for the possibility of authenticity – a preference clearly visible in the research literature on the so-called proto-Pauline epistles – these studies demonstrate that the current judgments on the authenticity of four of the seven “proto-Pauline” writings – Philemon (Phm), Philippians (Php), Galatians (Gal) and First Thessalonians (1 Thess) – have been achieved by disregarding many features of these texts relevant for judging the probability of authenticity. It would not be a sign of bias or of any other scientific vice, if the mainstream of Pauline researchers took the possibility more seriously than up to now that Phm, Php, Gal and 1Thess are fictional letters originating not from the apostle Paul, and would be willing to reconsider the question of authenticity for every single “proto-Pauline” text.
 

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Jesus mit Fragezeichen

Das Jesus-Buch von Harald Specht

Jesusbücher gibt es viele, vielleicht zu viele. Ein Jesusbuch mit einem Fragezeichen war bisher noch nicht darunter. Nun ist es erschienen. Es heißt schlicht „Jesus?“, stammt aus der Feder von Harald Specht und hat den Untertitel: „Tatsachen und Erfindungen“.
Das Fragezeichen gibt die Richtung vor. Der Autor bemüht sich um Antwort auf Fragen wie z.B.: Hat Jesus wirklich gelebt? War er ein Mensch aus Fleisch und Blut? Oder ist er nur ein Phantom, die Erfindung einer frühchristlichen Sekte? Warum weist die Bibel zahlreiche Ungereimtheiten auf, wenn es um Jesu Herkunft, Geburt und Familie geht? Weshalb agierten die ersten christlichen Gemeinden im Geheimen? Was hat es mit dem rätselhaften Stern zu Bethlehem auf sich und wieso beteten noch im Mittelalter Christen vor dem Petersdom zu Rom die Sonne an? Und was haben Christus und Weihnachten mit der Wintersonnenwende zu tun? usw.
      Die Antworten, dies sei vorweg gesagt, fallen anders aus, als es die heutigen Leser von Papst Benedikt XVI., Klaus Berger und Paul Verhoeven gewöhnt sein mögen: nachdenklicher, skeptischer, kritischer, mit einem Wort radikalkritischer. Bei der Alternative „Tatsachen oder Erfindungen“, „Fakten oder Fiktionen“ entscheidet sich der Autor in fast allen Fällen zugunsten der letzteren. Nicht aus Prinzip, sondern mit Argumenten, alten und neuen, stärkeren und schwächeren.
      Den christlichen Quellen ist ein Abschnitt gewidmet („Jesus im Neuen Testament – irgendetwas stimmt hier nicht“) ebenso wie den nichtchristlichen: Josephus, Sueton, Tacitus und Plinius. Weil geschichtliche Vergewisserung hier nimmermehr zu finden ist, bleibt für den Verfasser „nichts, was wir noch zu glauben hätten.“ Doch ist es überhaupt vorstellbar, dass wir es bei der Gestalt Jesu mit einer Fiktion zu tun haben? Kapitel 5, die „Erfindung Jesu“, entwirft Szenarien, wie es hätte sein können und wie aus einem Mythos Geschichte werden konnte.
Der Verfasser beschließt sein Buch mit sieben Thesen. Das Buch, das mit dem Motto „De omnibus dubitandum“ begann, endet, wen wundert’s, mit der Feststellung, dass Jesus lebt, aber nie gelebt hat. Eine schlechte Botschaft nur für die, die ihren christlichen Glauben mit dem Fürwahrhalten historischer Tatbestände verwechselten.
      Der Autor hat das Buch verfasst, weil er kein aktuelles deutschsprachiges Buch fand, das die historische Suche nach Jesus als Überblick für den Nichtexperten zusammenfasst. Die Lücke zu füllen, ist ihm voll und ganz gelungen. So ein Buch hat es seit langem im deutschprachigen Raum nicht gegeben. Eine spannende Tour durch die Geschichte der Leben-Jesu-Foschung – mit besonderem Schwerpunkt auf deren weithin vergessenem radikalkritischen Flügel, den „Zweiflern und Leugnern“ – glänzend geschrieben und trotz seiner gut 600 Seiten (654 mit Anmerkungen) sehr kurzweilig. Das richtige Buch für den Weihnachtsgabentisch für alle, die es schon immer etwas genauer wissen wollen und sich nicht mit frommen Sprüchen abspeisen lassen.

Dr. Harald Specht ist deutscher Wissenschaftler und Autor. Neben mehr als 70 wissenschaftlichen Publikationen sowie zahlreichen Drehbüchern und Filmkommentaren verfasste er auch mehrere Sachbücher und Romane.

Harald Specht:  Jesus? Tatsachen und Erfindungen, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2010 (19,90€) .       amazon      libri 


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© 2000-2013 Dr. Hermann Detering


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World Wide Web
http://radikalkritik.de



Zitat:


 


 

The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
 

Albert Einstein zugeschrieben
 

Autorenseite

Die beiden Adressen  www. radikalkritik.de und hermann-detering.de verweisen jetzt auf unterschiedliche Web-Seiten.  Letztere bezieht sich von nun an auf meine - noch im Aufbau befindliche - Autorenseite mit Hinweisen auf neueste Projekte, Bücher und Texte.

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Auf F. C. Baur folgte ein Bruno Bauer und auf Rudolf Bultmann ein Herbert Braun. Man könnte hinzufügen: auf Schmithals ein Detering  - Prof. M. Hengel

Detering ist kein Sensationsjournalist vom Kaliber des unseligen Tandems Baigent/Leigh. Seine Thesen verdienen eine ernsthafte Auseinandersetzung - Pfr. Fritz Gloor, Reformiertes Forum


Inhalt

Paul-Louis Couchoud

Neu: Origins, the 2nd Century (by Stuart Waugh)
Rekonstruktion des marcionitischen Urtextes paulinischer Texte



Rekonstruktion der marcionitischen Fassung
des 1. Korintherbriefs - von Stuart Waugh

Eine „synthetisch … in eins geflossene Erscheinung“

"Falsche Zeugen" - Rezensionen:

Leseempfehlung

Elchasai und die Häresie des Kolosserbriefes

Arthur Drews A New Presentation by R.O. Orlean - Aug. 23d, 2012


3. 4. 2012
Christ sein, die zweite -  Küng und sein Jesus neu

(hpd) Interview 30 Sep 2011 - 
Neue Zweifel an der historischen Existenz Jesu

Lieber Doktor Detering

Adieu, Plinius!

7. 11. 2011 Mara bar Serapion und Arnobius

25. 10.2011 Falsche Zeugen - Ein Leserbrief

伪造的保罗与中国何干?
21. Juli 2011 Der Gefälschte Paulus - und China. Ein Gespräch mit Zhiping Jia.

2./3. April 2011 Biblioblogger beweisen: Frühchristliche Blei-"Ringbücher" sind simple Fälschungen

18. März 2011 Radikalkritik und die Sehnsucht nach "mehr" - ein Email-Wechsel

2. Februar 2011
Prof. Mark Goodacre und die Jesus-Mythicists

"Eine Art Metamorphose des Menschlichen" - „Der Historische Jesus“ von Gerd Theißen und Annette Merz

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Jetzt erschienen: Hermann Detering: Falsche Zeugen  - außerchristliche Jesuszeugnisse auf dem Prüfstand
Alibri-Verlag 2011

Klassischer Philologe bezweifelt Authentizität von vier der sieben ‚echten‘ Paulusbriefe

Jesus mit Fragezeichen
Das Jesus-Buch von Harald Specht



Link-Tip

(die Website enthält Texte
von Georges Ory)

 Mythicist Papers
Resources for the
study of Christian origins
Compiled by René Salm


Man trägt wieder Radikalkritik

Posted by John.F. Felix. Thanks!


Kindle Price: $ 3.82 / £2.47 includes VAT & free wireless delivery via
Amazon Whispernet

"Hermann Detering once
 again proves himself the most keenly insightful New Testament scholar of this generation,
worthy to stand among the neglected giants of the radical criticism whose work
he has brought to light to stir today's Bible students
from their deep
dogmatic slumbers.
My own debt to his work is profound."
Prof. Robert. M. Price


New Testament scholar Robert M. Price, one of America's leading authorities on the Bible, here summarizes much of the scholarship that has led him and a growing number of modern scholars to conclude that Christ -- a partial synonym for Jesus of Nazareth -- is mythical. Most usefully, Price has assembled evidence that shows that almost the entire "biography of Jesus" has been created from Greek Old Testament stories and themes and even incorporates motifs from Homer, Euripides, and perhaps Aesop. Because readers will have a hard time "taking it on faith" that the Jesus biography is merely a reworking of previous material, broad swaths of "Old Testament" context are quoted in association with each New Testament equivalent, so readers can judge for themselves whether or not Dr. Price's claim be true: the "Live of Christ" was not fulfillment of Old Testament prophecies; it was, rather, a conscious reworking of earlier literature.


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